Und das Wort
ist Fleisch geworden



Die Schrift nicht kennen, heißt Christus nicht kennen, meint der Kirchenvater Hieronymus. Von Jesus gilt: Das Wort Gottes war auf sein Herz geschrieben. Im Gespräch mit seinen Zeitgenossen erschließt er ihnen den Sinn der
heiligen Schriften. In den Worten der Psalmen bringt er sein Leben vor Gott zur Sprache. Selbst in seiner Todesstunde am Kreuz hört er nicht auf, sie zu beten.

Der Evangelist Markus bringt die Botschaft Jesu mit wenigen Worten auf den Punkt: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ (Mk 1,15). Durch die Wunder Jesu wird dies konkret erfahrbar. Gott wendet die Not der Menschen. Er ruft sie aber auch zur Entscheidung.

Die Botschaft, dass Gott den Gekreuzigten von den Toten auferweckt hat, ist die Mitte des Neuen Testaments. Wer Jesus wirklich war, lernen auch die Apostel und Jünger erst nach seiner Auferstehung zu begreifen. Ihr Zeugnis ist die Grundlage des christlichen Glaubens.



Als Jesus aufstand,
um aus der Schrift vorzulesen, reichte man ihm das Buch des Propheten Jesaja.
Er schlug das Buch auf und fand die Stelle,
wo es heißt:
Der Geist des Herrn ruht auf mir;
denn der Herr hat mich gesalbt.
Er hat mich gesandt,
damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe;
damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht;
damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze
und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.
(Lk 4,16-19 )

 




















Das Portal von Chartres und die Apsis der römischen Basilika S. Pudenziana zeigen den thronenden Christus. Er hält das Evangelienbuch in seiner Hand und ist umgeben von den Symbolwesen der vier Evangelisten.
Matthäus: Mensch, Markus: Löwe, Lukas: Stier, Johannes: Adler

>>Das Gleichnis vom Sämann (Mk 4,3-10.13-20)

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