Der Glaube an
den barmherzigen Gott



Juden, Christen und Muslime glauben an Gott, der sich Abraham offenbart hat. Abraham hatte zwei Söhne:
Ismael und Isaak.
Ismael gilt als Stammvater der Muslime, die Juden aber sind Nachkommen Isaaks und seines Sohnes Jakob. Für den Apostel Paulus gilt schließlich, dass alle, die glauben, Abrahams Söhne sind. Denn es heißt: "Abraham glaubte Gott und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet" (Röm 4,3).

Juden, Christen und Muslime glauben:
Gott ist "der Eine".
Er hat Himmel und Erde erschaffen.
Er ist allmächtig und barmherzig.
Der Mensch muss sich für seine Taten vor Gott verantworten.

Auch Muslime bekennen, dass sich Gott Mose und Jesus mitgeteilt hat. Jesus, Maria und zahlreiche bedeutende Gestalten der Bibel werden auch im
Koran, dem heiligen Buch des Islam, genannt.

Die mittelalterliche Darstellung bringt die Sehnsucht der Glaubenden zum Ausdruck: Es kommt der Tag, an dem sich alle Völker und alle Gerechten, die nach Gott suchen, in Abrahams Schoß bergen.



Der Herr
ist ein barmherziger und gnädiger Gott,
langmütig, reich an Huld und Treue.
(Ex 34,6)

 

















ISMAEL
Sarai (später Sara), die Frau Abrams (später Abraham), blieb bis ins hohe Alter kinderlos. Daher sollte ihre Magd Hagar Abram einen Sohn schenken. Er wurde Ismael genannt. Nach der Geburt Isaaks, verstieß Abraham jedoch auf Anweisung Saras Hagar samt ihrem Sohn. Ein Engel bewahrte sie vor dem Tod in der Wüste und versprach, Ismael werde Stammvater eines großen Volkes werden.

ISAAK
Isaak ist der jüngere Sohn Abrahams. Seine Mutter Sara hatte ihn in hohem Alter geboren. Die Verheißung Gottes, er werde Abraham zu einem großen Volk machen und ihm das Land Kanaan zur Heimat geben, gilt Isaak und seinen Nachkommen.

KORAN
Der Koran ist das heilige Buch des Islam.
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