WegWorte

Die Bibelausstellung beginnt mit einem Zyklus von zwölf Ölgemälden. Er wurde vom akademischen Maler Matej Metlikoviè aus Laibach/Ljubljana geschaffen. Die Bilder führen uns durch Lebens- und Glaubensgeschichten der Bibel.
Die ersten vier Bilder geben die wesentlichen Stationen eines der ersten Glaubensbekenntnisse wieder, das Menschen formuliert haben. Es steht am Ende der fünf Bücher des Mose. Die Israeliten sind mit Mose an die Schwelle des gelobten Landes gelangt. Mose wagt einen Blick in die Zukunft. Wenn seine Landsleute das erste Mal mit reicher Ernte vor Gott stehen werden, sollen sie sich noch einmal ihre Vergangenheit in Erinnerung rufen. Ein mitunter sehr schmerzhafter Weg ist an sein Ziel gelangt. Er war geprägt von der Suche nach Brot, der Erfahrung von Unterdrückung, vom Jubel der Befreiten und der Sehnsucht nach Glück.
Die nächsten vier Bilder folgen, wie das Verzeichnis der Bücher des Alten Testaments, dem Prinzip Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft. Die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk Israel baut auf der Treue Gottes auf. "Was ist der Mensch?", fragt auch die Bibel. Sie führt uns die Würde des Menschen vor Augen. Im Wissen darum werden aber auch die Schattenseiten des Menschseins ungeschminkt dargestellt. Denn Gott heilt die gebrochenen Beziehungen.
Die letzten vier Bilder führen uns auf den Lebensweg Jesu. Wie die Israeliten einst aus der Knechtschaft in die Freiheit geführt wurden, ist auch Jesus durch die Nacht des Todes in das Licht des Lebens gegangen. Jeder Weg hat ein Ziel. Am Ende der Bibel wird eine wunderbare Vision entworfen. Gott führt die Menschheit zur Vollendung und stillt den Durst des Menschen nach dem Leben in Fülle.



 


















   
   
   

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